Rückblick

4.11. – 26.11.2023

Haupt- und Nebenwege

konnektor + Artothek Hannover

Fotograf: Andre Germar

Die von der Artothek Hannover mit akku e.V. organisierte Ausstellung zeigt vom 4.11. bis zum 26.11.2023 neurodiverse Kunst. Im konnektor – Forum für Künste e.V. (Kötnerholzweg 11) sowie in der artothek Hannover e.V., (Hildesheimer Str. 12) werden Werke von Angelika Bienst, Uwe Breckner, Stefanie Bubert, Matthias Elsen, Michael Golz, Till Kalischer, Dr. Peter Schmidt, Paul Kai Schröder, Marina Sonnenberg, Anton Suvorov, Philipp Wewerka, Michael Witte ausgestellt, die sich mit Wegen, Ordnungen, Linien, Bewegungen und Verkehrsmitteln beschäftigen. 

Rückblick

28.4. – 15.5.2023

Vielfalter | Perspektiven der Wahrnehmung

Ono Ludwig, Anika Krbetschek, Niki Herden, Cosmo Bauer, Alex Hoffmann | Kunsthaus Potsdam

Die Vielfalt des menschlichen Geistes und dessen Ausdruck durch die Kunst: Unter diesem Motto stand die Ausstellung VIELFALTER, die vom 28. April bis 14. Mai 2023 im Kunsthaus Potsdam zu sehen war. Ziel der von vier Studentinnen der FH Potsdam kuratierten Veranstaltung war es, neurodivergenten Künstler:innen Raum zu geben, ihrer einzigartigen Perspektive künstlerisch Ausdruck zu verleihen. Als Träger des Projekts unterstützte der Verein akku e.V. inhaltlich und konzeptionell bei der Organisation und Durchführung.

Mit dem Begriff der Neurodiversität, der im Zentrum der Ausstellung stand, wird das traditionelle Verständnis von „Normalität“ und „Abweichung“ im Hinblick auf neurologische und psychische Merkmale aufgelöst. Diagnosen wie Autismus, ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie werden in diesem Konzept nicht als Störungen betrachtet, sondern – losgelöst von engen Schubladen – als natürliche Variationen der menschlichen Wahrnehmung und Erfahrung. Passend dazu präsentierten Ono Ludwig, Anika Krbetschek, Niki Herden, Cosmo Bauer und Alex Hoffmann im Zuge der Ausstellung ihre Werke und ermöglichten den Besucher:innen vielfältige Betrachtungsweisen der Thematik.

Neben der Sichtbarmachung des Schaffens von Künstler:innen im Spektrum der Neurodiversität sollte im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung zum Dialog zwischen neurotypischen und neurodivergenten Menschen beigetragen werden. So gehörten zum Projekt ebenfalls ein Workshop und ein Vortrag. Den Abschluss bildete eine musikalische Performance von Veronika Otto mit Cello und Pferdekopfgeige.

Rückblick

17.5. bis 20.6.2022

„Alles fliegt, zu Fliegepreisen…“ –
Lesen, Schreiben und Erzählen

Thon-Dittmer Palais Regensburg

„Alles fliegt, zu Fliegepreisen, und ohne Flugzeug!“ Dieser Slogan findet sich in einem der Werke von Andrea Rausch, die in ihren Gemälden eine eigene Mythologie entwickelt hat, die um Motive der Bewegung und Energie mit Elementen wie Lava, Plutonium, Sonne oder Licht kreist. Sie integriert Wörter und Sätze in ihre Kunstwerke und operiert zum Teil in einer eigenen Schrift und Sprache, die in Dubletten der Kunstwerke in unsere Sprache übersetzt werden.

Dass die Kunst von Menschen aus dem autistischen Spektrum etwas zu erzählen oder mitzuteilen hat, bietet die Möglichkeit, die Kunst in einen Dialog mit dem Ort der Bibliothek, der Stadtbücherei Regensburg, zu versetzen und sich auf Werke zu konzentrieren, denen es um mehr geht, als (Wahrnehmungen) zu teilen und mitzuteilen, sondern die „erzählen, schreiben und lesen“. Sie erzählen, weil sie ähnlich wie das Buch Zusammenhänge herstellen und Narrative entwickeln, die sich systemisch oder seriell über mehrere Kunstwerke erstrecken (Menia, Deniz Aras, Marina Sonnenberg). Sie lesen, weil sie zum Beispiel Bücher rezipieren und in Reaktion auf sie intertextuelle Bezüge herausstellen, andere Werke kommentieren und sich damit in der Welt verorten oder sich konkret mit den Mechanismen der Repräsentation in sozialen Medien beschäftigen (Stefan Wepil, Felix Beilstein, Christine Denck). Sie operieren buchstäblich im Modus von Schrift und Zeichen und verweisen damit auf die Voraussetzung des Erzählens und damit zusammenhängender Kulturtechniken (Adolf Beutler, Andrea Rausch).


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Veranstaltet von Stadtbücherei am Haidplatz, akku e.V. – Autismus, Kunst und Kultur und Lehrstuhl für Medienwissenschaft, Universität Regensburg

Rückblick

5.7. – 25.7. 2010

Ich sehe was, was du nicht siehst

documenta-Halle, Kassel​

Die Ausstellungsreihe begann im Frühsommer 2010 in der documenta-Halle in Kassel und hatte in nur 3 Wochen 7.000 Besucher. Die Reihe wurde in kleineren Zuschnitten und mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Kunsthaus Faust Hannover, in der Städtischen Galerie Paderborn sowie im Osthaus Museum in Hagen weitergeführt.

Anschrift

akku e.V.
c/o autismus Deutschland e.V.
Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus
Rothenbaumchaussee 15
20148 Hamburg

Telefon

0173-41 46 586

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