Rückblick

17.5. bis 20.6.2022

„Alles fliegt, zu Fliegepreisen…“ –
Lesen, Schreiben und Erzählen

Thon-Dittmer Palais Regensburg

„Alles fliegt, zu Fliegepreisen, und ohne Flugzeug!“ Dieser Slogan findet sich in einem der Werke von Andrea Rausch, die in ihren Gemälden eine eigene Mythologie entwickelt hat, die um Motive der Bewegung und Energie mit Elementen wie Lava, Plutonium, Sonne oder Licht kreist. Sie integriert Wörter und Sätze in ihre Kunstwerke und operiert zum Teil in einer eigenen Schrift und Sprache, die in Dubletten der Kunstwerke in unsere Sprache übersetzt werden.

Dass die Kunst von Menschen aus dem autistischen Spektrum etwas zu erzählen oder mitzuteilen hat, bietet die Möglichkeit, die Kunst in einen Dialog mit dem Ort der Bibliothek, der Stadtbücherei Regensburg, zu versetzen und sich auf Werke zu konzentrieren, denen es um mehr geht, als (Wahrnehmungen) zu teilen und mitzuteilen, sondern die „erzählen, schreiben und lesen“. Sie erzählen, weil sie ähnlich wie das Buch Zusammenhänge herstellen und Narrative entwickeln, die sich systemisch oder seriell über mehrere Kunstwerke erstrecken (Menia, Deniz Aras, Marina Sonnenberg). Sie lesen, weil sie zum Beispiel Bücher rezipieren und in Reaktion auf sie intertextuelle Bezüge herausstellen, andere Werke kommentieren und sich damit in der Welt verorten oder sich konkret mit den Mechanismen der Repräsentation in sozialen Medien beschäftigen (Stefan Wepil, Felix Beilstein, Christine Denck). Sie operieren buchstäblich im Modus von Schrift und Zeichen und verweisen damit auf die Voraussetzung des Erzählens und damit zusammenhängender Kulturtechniken (Adolf Beutler, Andrea Rausch).

Künstler:innen:
Deniz Aras, Felix Beilstein, Adolf Beutler, Christine Denck, Menia, Andrea Rausch, Marina Sonnenberg, Stefan Wepil


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Veranstaltet von Stadtbücherei am Haidplatz, akku e.V. – Autismus, Kunst und Kultur und Lehrstuhl für Medienwissenschaft, Universität Regensburg

Rückblick

5.7. – 25.7. 2010

Ich sehe was, was du nicht siehst

documenta-Halle, Kassel​

Die Ausstellungsreihe begann im Frühsommer 2010 in der documenta-Halle in Kassel und hatte in nur 3 Wochen 7.000 Besucher. Die Reihe wurde in kleineren Zuschnitten und mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Kunsthaus Faust Hannover, in der Städtischen Galerie Paderborn sowie im Osthaus Museum in Hagen weitergeführt.

Ich sehe was, was du nicht siehst | Video


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